Wissenswertes
Hallo liebe Besucher,
die folgenden Seiten sollen Ihnen eine kleine Hilfe sein und etwas Unterstützung für ihren neuen Vierbeiner in seinem neuen Zuhause geben.
Um Ihnen den Beginn eines neuen Abschnitts mit ihrem Welpen etwas leichter zu gestalten, nenne ich hier nur ein paar Tipps und Tricks. Gewährleistung dafür kann ich Ihnen nicht versprechen,aber ganz sicher, wenn Sie nie vergessen, daß Sie einen "Hund" als Familienmitglied gewonnen haben und ihn nicht als "Mensch"ansehen, werden Sie immer Spaß und Freude an ihrem Gefährten haben.
Wenn Sie ihn vom allerersten Tag an mit klarem und eindeutigem Verhalten gewisse Regeln lehren, die bei Ihnen gelten und ihn stets mit geduldiger Konsequenz und Einfühlungsvermögen erziehen, wird er sich vertrauensvoll in ihr "Rudel" einordnen.
Haben Sie sich erstmal für einen Welpen entschieden, so werden Sie sicherlich ungeduldig auf den Abholtag warten.
Doch nehmen Sie sich zuvor etwas Zeit und besorgen Sie eine Grundausstattung für ihren Welpen.
Dazu zählt:
- Wanne,Korb oder geeignete Decke als Schlafplatz
- bedenken Sie Körbe aus Geflecht sehen zwar schön aus,sind aber oft nach einer gewissen Zeit nicht mehr wiederzuerkennen, besser eignen sich Wannen aus Hart-PVC und haben Sie eine alte Wolldecke, Bettbezug oder ähnliches so ist auch das für den Anfang genau das Richtige
- Einen Futternapf sowie einen Wassernapf, hier eignen sich am besten solche aus Edelstahl
- Leine (1 Meter Länge)
- Halsband (1,5-2 cm breit,40 cm lang und so,das es längere Zeit verstellbar ist, da ihr Welpe schnell wachsen wird)
- Spielzeug (es sollte aber welpengeeignet sein, da Ihr Kleiner es liebend gern "zerstören"wird)
Überlegen Sie sich, welchen Bereich sie ihm als Schlaf- und Ruheplatz zur Verfügung stellen.
Ein Labrador ist grundsätzlich kein Zwingerhund und er braucht seinen Familienanschluß und sollte deshalb mit in Ihren eigenen 4 Wänden leben.
Informieren Sie sich über einen Tierarzt in Ihrer Nähe,den Sie 1. für Notfälle brauchen, 2. den Sie nach ein paar Tagen aufsuchen sollten, um ihren Welpen durchchecken zu lassen,um sicher zu gehen das alles in Ordnung ist.
Lassen Sie sich gleich einen Termin für die 2. Impfung geben, die ihr Welpe mit der 12. Lebenswoche bekommt und eventuell Entwurmungsmittel nach Rücksprache mit dem Tierarzt.
Versuchen Sie, dass in den ersten Wochen immer jemand zu Hause ist, damit ihr Welpe zu Beginn nicht zu lange alleine ist. Beginnen Sie aber bereits nach den ersten Tagen damit, dass ihr Welpe mal alleine ist. Zehn Minuten, halbe Stunde, Stunde und so weiter. Ihr Welpe wird so schnell lernen, dass Herrchen oder Frauchen immer wieder kommt und sich so leichter daran gewöhnen, dass er auch alleine ist.
Hundefutter sicherlich nicht zu vergessen. Vorab wird der Züchter Ihnen schon bei der Wahl eines Futters geholfen haben. Dreimal täglich sollte ihr Welpe zu relativ festen Zeiten gefüttert werden. Die Menge richtet sich nach dem Körpergewicht. Als Faustregel kann man sagen "15-20 g pro 1kg Gewicht"ergibt die tägliche Futtermenge. In der Praxis werden Sie sehen, ob ihr Welpe dann zu dick oder zu dünn ist und dementsprechend die Menge variieren. Wichtig ist, füttern Sie ihren Welpen nie zu dick, da sich das auf seine Knochen auswirkt.
Weichen Sie Trockenfutter grundsätzlich vorab immer mit warmen Wasser ein.
Stubenrein
Sicherlich ein heikles Thema, doch durch ein paar kleine Dinge werden schnell Erfolge erzielt.
- Nach jeder Schlaf- und Ruhepause mit ihm raus gehen.
- Achten Sie auf entsprechende Anzeichen, meist wird der Welpe etwas unruhiger, läuft suchend hin und her.
- Loben Sie den Kleinen, wenn er sein Geschäft draußen auf dem Rasen gemacht hat, ab und zu darf es dann auch mal ein Lecker geben.
- Füttern Sie ihren Welpen abends nicht zu spät und vorm zu Bett gehen, heißt es nochmal mit dem Kleinen vor die Tür wie auch morgens, dann steht ihr Welpe fast an erster Stelle und muß raus.
- Bedenken Sie, am Anfang wird ihr Welpe nicht zu 100% in der Lage sein, die ganze Nacht anzuhalten, aber wenn doch, so loben Sie ihn dafür.
- Sollte es dennoch mal passiert sein, zum Beispiel über Tag, fragen Sie sich zuerst, ob Sie etwas übersehen haben, irgendwelche Anzeichen vielleicht.
- In diesem Fall hilft eine Bestrafung nur in dem Moment,wenn es gerade passiert.Ein paar Minuten später wird ihr Welpe nicht mehr verstehen warum.
- Versuchen Sie immer den gleichen Weg raus zu benutzen, ihr Welpe wird dies schnell lernen und sich zum Beispiel genau vor die Tür setzen, um damit zu sagen: ich muß mal! (hier ist beim Einsatz von Leckers dafür Vorsicht geboten, es könnte sein das ihr Hund dann auch mal nur zum Schein so tut, in der Hoffnung dann gibt es ein Leckerchen hinterher)
Ihr Welpe wird schnell lernen sein Geschäft draußen zu machen, in der Regel innerhalb der ersten Wochen, der eine schneller, der andere etwas langsamer.
Seine Anzeichen werden deutlicher werden, so daß auch Sie bald wissen, wann ihr Welpe nach draußen muß.
Zum Abschluß noch ein Bißchen Grundsätzliches
- Setzen Sie Belohnungen (Leckers) richtig und nicht zu viel ein, auch Streicheln und Lobende Worte sind eine Belohnung für ihren Vierbeiner.
- Gönnen Sie dem Welpen seine Schlaf-und Ruhepausen,achten Sie darauf,wenn Sie Kinder haben,daß auch sie den Hund schlafen lassen.
- Halten Sie Spaziergänge zu Beginn kurz.Ihr Welpe hat bis zum 7.Monat seine stärkste Wachstumsphase.Max.30 Minuten täglich sind vollkommen ausreichend,meiden Sie Treppen steigen am Anfang ,dann lieber auf dem Arm tragen.
- Am Fahrrad laufen bitte erst sehr spät und wenn, dann auch keine Marathontouren.In diesem Fall,der Labrador Retriever,ist eine sehr schwer gebaute Rasse und nicht wirklich zum Laufen am Fahrrad geeignet. Er arbeitet lieber mit seiner Nase und liebt deshalb eher lange Spaziergänge,wo er auch mal frei laufen möchte.
- Füttern Sie das Welpenfutter bis zum 6.Monat,stellen Sie dann auf Normalfutter(Futter für ausgewachsene Hunde) um ,je nach Ermessen können Sie ab dem 4.,5. oder 6.Lebensmonat die tägliche Futtermenge auf zweimal täglich reduzieren.
- Bis zu einem Jahr sollte man auf jeden Fall zweimal täglich füttern,länger ist sicherlich möglich, das liegt in ihrem Ermessen.
Bei der reinen Erziehung haben wir immer das Lob und den Tadel. Vergessen Sie nie, dass ihr neuer Gefährte ein Hund und kein Mensch ist, behandeln Sie ihn so in ihrer Erziehung, werden Sie immer viel Spaß mit ihm haben.
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